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Pflege der Seerosen

Düngung:

Seerosen danken Düngergaben mit Blütenreichtum und Gesundheit. Im Frühjahr bis Sommer sollten 1-2 mal Düngerkegel oder Hornspäne mit Lehm vermischt an die Wurzeln gedrückt werden. Bei tiefsitzenden Gefäßen kann man losen, umhüllten Dünger durch ein Rohr ins Erdreich rutschen lassen, dann mit einem Besenstiel vorhandene Erde darüber schieben.

Umpflanzen und teilen:

Sollte die Seerose nach Jahren aus ihrem Gefäß wachsen oder kümmerlich aussehen, wird im Frühjahr umgepflanzt. Hierzu schneidet man eine kräftige Triebspitze des Wurzelstocks (Rhizoms) ab, und pflanzt es in neues Substrat. Das Rhizom, das oft waagerecht wächst, wird so plaziert, dass es ggf. in das Gefäß hineinwachsen kann.

Winter:

Über Winter verbleiben die Seerosen im Teich, denn normalerweise ist die Eisschicht nicht so dick, dass der Wurzelstock (das Rhizom) einfrieren kann. Eine Ausnahmen bilden die gelben Sorten für flache Pflanztiefe, denn bei gelb ist tropischer Ursprung dabei. Diese Körbe setzt man in tieferes Wasser, oder man überwintert sie frostfrei. Frostfrei bedeutet, Sie sollten die Pflanze in eine Wanne mit leichter Wasserüberdeckung stellen und kühl überwintern. Viel Licht ist nicht erforderlich, da die Seerose im Winter ruht. Auch bepflanzte Kübel sollte man entleeren oder frostfrei umstellen.

Der Seerosenblattkäfer bei der Eiablage
Seerosenzünsler

Schädlinge:

Gelegentlich auftretende Schädlinge sollten, wenn möglich, nicht chemisch bekämpft werden. Sie werden abgesammelt bzw. die befallenen Blätter werden entfernt.

Blattläuse können mit dem Wasserstrahl abgespritzt werden.

Seerosenblattkäfer: Die dunklen Larven des Seerosenblattkäfers, die Fraßspuren auf dem Blatt verursachen, werden abgesammelt. Nach starkem Befall sollte man bereits vor Mai darauf achten, dass die kleinen Eipakete auf der Blattoberseite entfernt werden. 

Seerosenzünsler: Der Seerosenzünsler ist ein kleiner, heller, nachtaktiver Wasserschmetterling. Seine Larven schädigen das Seerosenblatt. Sie schneiden zwei ovale Stücke aus dem Blatt, um sich darin zu verpuppen. Oder sie verpuppen sich mit einem ausgekerbten Blattstück an der Blattunterseite. Zur Bekämpfung die Larven vernichten!

Spitzschlammschnecke: Die Lieblingsspeisen der Spitzschlammschnecke sind Algen und Pflanzenreste wie absterbendes Laub. Treten die Schnecken massenhaft auf, schädigen Sie auch das gesunde Seerosenblatt. Zur Bekämpfung können vorbeugend die gelartigen Laichstränge an der Blattunterseite oder dem Blattstiel entfernt werden. Bei starkem Befall können die Schnecken mit zarten Kopfsalatblättern gelockt werden. Am nächsten Tag fischen Sie die Salatblätter mit den Schnecken aus dem Wasser!